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Die Fotografien „Mensch-Maschine“ sind zwischen den 1960er und 1970er Jahren im Rahmen von Werbeaufträgen in den unterschiedlichsten Betrieben in der DDR entstanden. Die Aufnahmeorte sind nicht mehr eindeutig zu rekonstruieren, reichen jedoch von Fabriken der Schwerindustrie bis zur Verarbeitungsindustrie. Mit der nahezu filmischen Inszenierung der Maschinen hat Ludwig Schirmer Bilder aufgenommen, die Rätsel aufgeben. Wer beherrscht hier wen? Haben die Maschinen die Kontrolle über die Menschen erlangt? Fast scheint es, als würden die Personen neben den Metall-, Stahl- und Eisenkonstruktionen nur noch bloßes Beiwerk sein. Auf einigen Bildern wirken die Frauen und Männer abwesend bis apathisch, auf einigen anderen scheinen sie mit ihrem Arbeitsgerät zu verwachsen. Trotzdem sind die Personen nicht wegzudenken. Die Spannung der Bilder wird vor allem durch der Beziehung zwischen Mensch und Maschine erzeugt. Dieses Zusammenspiel setzt Schirmer auch durch die künstliche Beleuchtung perfekt in Szene.
Text: Cornelia Siebert
People-Machines
The photographs in "Mensch-Maschine" ("People-Machines") were made in the 1960s and 1970s in various factories across the GDR. The exact locations have been lost to history but they range from industrial factories to processing plants. With an almost cinematic approach to capturing the at-times massive environments, Schirmer created images imbued with mystery. Who controls whom? Have the machines taken over? It seems almost as if the people next to the metal, steel and iron machinery are merely accessories. In some images the women and men share blank stares or seem apathetic to what's happening around them. In others, they appear to be a part of the machinery. Nevertheless, the people are integral to the resulting images. The tension in the photographs is generated by the relationship between man and machine, the interplay highlighted by Schirmer's masterful lighting techniques.
Text: Cornelia Siebert
Die Fotografien „Mensch-Maschine“ sind zwischen den 1960er und 1970er Jahren im Rahmen von Werbeaufträgen in den unterschiedlichsten Betrieben in der DDR entstanden. Die Aufnahmeorte sind nicht mehr eindeutig zu rekonstruieren, reichen jedoch von Fabriken der Schwerindustrie bis zur Verarbeitungsindustrie. Mit der nahezu filmischen Inszenierung der Maschinen hat Ludwig Schirmer Bilder aufgenommen, die Rätsel aufgeben. Wer beherrscht hier wen? Haben die Maschinen die Kontrolle über die Menschen erlangt? Fast scheint es, als würden die Personen neben den Metall-, Stahl- und Eisenkonstruktionen nur noch bloßes Beiwerk sein. Auf einigen Bildern wirken die Frauen und Männer abwesend bis apathisch, auf einigen anderen scheinen sie mit ihrem Arbeitsgerät zu verwachsen. Trotzdem sind die Personen nicht wegzudenken. Die Spannung der Bilder wird vor allem durch der Beziehung zwischen Mensch und Maschine erzeugt. Dieses Zusammenspiel setzt Schirmer auch durch die künstliche Beleuchtung perfekt in Szene.
Text: Cornelia Siebert
People-Machines
The photographs in "Mensch-Maschine" ("People-Machines") were made in the 1960s and 1970s in various factories across the GDR. The exact locations have been lost to history but they range from industrial factories to processing plants. With an almost cinematic approach to capturing the at-times massive environments, Schirmer created images imbued with mystery. Who controls whom? Have the machines taken over? It seems almost as if the people next to the metal, steel and iron machinery are merely accessories. In some images the women and men share blank stares or seem apathetic to what's happening around them. In others, they appear to be a part of the machinery. Nevertheless, the people are integral to the resulting images. The tension in the photographs is generated by the relationship between man and machine, the interplay highlighted by Schirmer's masterful lighting techniques.
Text: Cornelia Siebert